Stau im Gang des Flugzeugs

Jetzt ist es also soweit. Ich bin weg! 

Es hieß früh aufstehen, bevor es dann zum Düsseldorfer Flughafen ging. Angekommen, den Koffer abgegeben und – 23,01 kg. Bisschen zu viel, aber keiner meckert. Glück gehabt! Weiter ging es in Richtung Wartehalle:

„Nicht mehr lange“, dachte ich. Dann die Überraschung mein Onkel Jürgen, meine Tante Andrea und meine Oma Gerda waren am Flughafen. Das war echt toll! Noch mit nem Brötchen in der Hand und Papas vorbereiteten Gedichten lauschend, hieß es dann schließlich verabschieden. 10 Monate in ein neues Leben. 10 Monate ohne die deutsche Familie. Ein Schuljahr ohne die vertraute Umgebung.

Time to say Goodbye!

Alle Austauschschüler meiner Organisation mussten das lila Organisationsshirt tragen. Das war sogar ganz gut, denn so konnten wir schnell erkennen, wer wahrscheinlich mit uns reiste. Zuerst ging es in Richtung Main. Dort, in Frankfurt, trafen wir dann auch schon die Nächsten, mit denen wir Düsseldorfer nach Moncton, Kanada fliegen würden. Austauschschüler aus Berlin, Niedersachsen, Hamburg, Bayern und andere Bundesländer Deutschlands, die nach Kanada wollten. Im Flugzeug eingestiegen, sah man dann eine lila Welle. Die YFU-Shirts. Wir befreundeten uns schnell mit denen an, die in unserer Nähe saßen und unterhielten uns eine lange Zeit. Wir flogen über England, dem Atlantik und Grönland nach Ottawa, wo es dann eine lange Umsteigezeit von über vier Stunden gab. Diese waren aber leider nicht zum entspannen da, denn wir mussten noch unser Visum abholen (55 YFU Schüler und diverse andere Menschen) und unseren Koffer durch den Zoll bringen. Die Kanadische Bürokratie ist vergleichbar mit der deutschen, denn von 21 Schaltern waren fünf auf. Dementsprechend dauerte es auch sehr lange. Nachdem wir diesen vier stündigen Act dann endlich hinter uns hatten, blieb also nur noch eine gute Stunde Zeit um sich ausruhen, die letzten Gespräche zu führen oder zu schlafen, denn gleich sollte es in das letzte Flugzeug gehen.

Was auf Bild vier und sechs aussieht wie Wolken, ist das ewige Eis von Grönland. Das letzte Foto zeigt schon die Skyline von Ottawa und Umgebung.

Ein total freundlich und herzlicher Empfang sollte mich in Moncton erwarten: 

Nach den ersten paar Gesprächen, – ich bin nun mehr als 24 Stunden unterwegs – kam dann auch schon mein Koffer. Ab ins Auto, noch schnell um Mitternacht bei Tim Horton’s was essen und ab ins Hotelzimmer. Schlaf, das brauche ich jetzt.

Heute ein Tag nach meiner Anreise sind wir immer noch in Moncton und warten auf Deniz, den zweiten Gastschüler den Rachel, Maikel und Anthony aufnehmen. Er kommt mit dem gleichen Flieger, wie ich, nur 24 Stunden später. 

Ich liege in meinem Hotelbett und versuche mich noch ein bisschen auszuruhen, bevor es in 3 Stunden zum Flughafen geht. Hier ist es jetzt 20:15 Uhr.

Bis bald, Tarik.

Gerne darfst du einen Kommentar hinterlassen und auch Fragen stellen. 

Ich versuche natürlich so oft wie möglich hier etwas zu schreiben, kann aber jetzt nach einem Tag noch nichts sagen. 

12 Kommentare zu „Stau im Gang des Flugzeugs

  1. Hallo Tarik, schön das alles so gut geklappt hat…und du gut bei deiner Gastfamilie so gut angekommen bist.
    Dirk und ich wünschen dir nochmal eine ganz ganz tolle Zeit in Kanada.
    Und freuen uns auf deine Geschichten und Erlebnisse die wir hier lesen dürfen.
    Dicke Umarmung von uns…und alles Liebe.
    Gaby und Dirk

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  2. Danke das wir an dein Leben teilnehmen dürfen. Wir freuen uns jetzt schon auf die nächsten Nachrichten die wir mit Spannung verfolgen. Wir wünschen dir eine schöne zeit . Mit herzlichen Grüßen Iris und Peter

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  3. Gib deinen Kindern
    WURZELN und FLÜGEL

    Lieber Tarik ,
    Ich freue mich so sehr für dich und bin sicher das du für dein Leben bereichert wirst. Hdl �
    Deine stolze Mama

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  4. Mensch Tarik, nun ging es endlich los. Ich freu mich sehr für Dich, hab eine tolle Zeit. Viele Grüße nach Kanada von Deinen Wuppertaler Borkum-Freunden

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  5. Hi Tarik, nice to see the smile in the faces of your new canadian family! 🙂
    Hope, you´ll have a wonderful time together.
    …and take a picture of „Bratwurst“, if you path through…..

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